Wasserkanister, Treibstoffkanister, Treibstofffässer, Munitionskisten, Minenkisten

Tausch- oder Verkaufsobjekte. Erbeutete Wehrmachts-Wasserkanister wurden wegen ihrer Qualität in Nordafrika auch gerne von der SAS (Special Air Service) verwendet.

Weinpumpe

Aufgebaut auf Laufrädern eines deutschen Halbkettenfahrzeugs (Sonderkraftfahrzeugs) der Deutschen Wehrmacht. Die Pumpe auf Laufrädern stammt aus Rohrendorf bei Krems. In den Nachkriegsjahren ließ ein berühmter Winzer die Weinpumpe auf Laufräder montieren, die aus einem liegengebliebenen Wehrmachtsfahrzeug gewonnen wurden.

Lichtmaschine von Panzermotor Maybach HL 230/210

Die zwei Lichtmaschinen stammen von Tigerpanzern der Division Großdeutschland, die in der Nähe von Enns liegengeblieben sind. Nach Kriegsende wurden die Lichtmaschinen von einem Landwirtschaftsmechaniker ausgebaut und zum Lichtschweißen verwendet. Eine der beiden Lichtmaschinen wird zum Tausch oder Verkauf angeboten.

Fahrgestell von Wehrmachtsanhänger

Vermutlich ein Prototyp aus dem Jahr 1945.

Trinkwassertank des Deutschen Afrikakorps

Dieser Trinkwassertransporttank der Luftwaffe des Afrikakorps diente zum Befüllen der 20-l-Trinkwasserkanister und wurde vermutlich mit der Messerschmidt Me 323, Junckers Ju 52 (Tante Ju), Henkel He 111, Dornier oder Savoia-Marchetti S.M.82 in Rommels Armee in Nordafrika verwendet.

Generalfeldmarschall Erwin Rommel, der „Wüstenfuchs“, schickte den Tank gefüllt mit Wein als Geschenk an die Kriegsschule der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, deren Kommandeur er vormals war.

Der Trinkwassertank wurde bei einem der zahlreichen Bomberangriffe beschädigt. Nach Kriegsende erwarb ihn ein Weinbauer aus dem Weinviertel, um ihn als Weintank zu verwenden. 1964 waren noch die Truppenkennzeichen sowie die Inschrift „Eig. Gfm. Rommel“ erkennbar. Der Tank ging in den Besitz der Neffen des Weinbauern über, die ihn als „Rommeltank“ bezeichneten.

Bitte um Kontaktaufnahme, falls jemand zusätzliche Informationen oder Fotos zu diesem Objekt besitzt. Außerdem ist dieses Objekt eventuell zu tauschen oder zu verkaufen.

Sturmboot-Anhänger (Sd. Ah. 108)

Anhänger für Pionier-Sturmboot Typ Sd. Ah. 108. Der zweiachsige Sonderanhänger mit Fahrgestellrahmen und Stahlrohrdeichsel mit Zugöse wurde ab 1940 als Transport für das Pionier-Sturmboot 39 mit dazugehörigen Bootsmotoren an die Wehrmacht ausgeliefert. Der sich in unserer Sammlung befindliche Sturmbootanhänger wurde 1944 von der Deutschen Luftwaffe auf Plateauanhänger umgebaut und diente zum Transport von Flakmunition im Raum Linz und Linz-Hörsching. Nach dem Krieg wurde er nur mehr landwirtschaftlich genutzt und diente hauptsächlich als Universalanhänger bei einem Bauern, wo er 2009 ausgemustert wurde und in unsere Sammlung überging.

Kettenlaufräder Tiger-Panzer

Kettenlaufräder für Panzer-Kampfwagen Tiger, Jagdtiger, Königstiger, Panther, Panzer-Bergewagen “Bergepanther”, Panzerjäger Panther “Jagdpanther”.

 

Einheitsfahrgestell A2

Zweichachsiges Einheitsfahrgestell A2. Als Zugmittel wurden Radschlepper oder mittelschwere LKW verwendet. Der im Auftrag des Reichsluftfahrtsministeriums entwickelte Anhänger kam mit verschiedenen Aufbauten zum Einsatz in der Luftwaffe, Marine und im Heer. Herstellercode: FDH.

Heereshandwagen und Ponywagen

Der Heereshandwagen stammt aus dem Großraum Linz. Nach der deutschen Kapitulation wurde er von Bauern requiriert und bis 1989 verwendet. Der Ponywagen auf Kettenkradrädern stammt aus Lengenfeld bei Krems und wurde bis 2008 als Ponywagen verwendet. Hinweise zu den möglichen Herstellern werden erbeten.

 

Bäuerlicher Langholzwagen auf Kettenlaufrädern

Die auf diesem landwirtschaftlichen Anhänger montierten Räder stammen von einem Halbkettenfahrzeug und einem Panzer, und wurden lange nach dem Krieg bis 2016 verwendet. Herkunft der Räder: vermutlich Kettenkrad und Panzer 4.

The EAW Collection