Die Sammlung EAW umfasst mobile sowie statische Objekte und Gerätschaften, die für die militärische Nutzung entwickelt wurden und im weiteren Gebrauch für gewerbliche und private Zwecke adaptiert wurden.
Die Sammlung EAW setzt sich als Ziel einen Beitrag zur Rüstungskonversion durch die Sammlung sowie die Erforschung jener Objekten zu leisten.

Ziel ist einen Austausch mit interessierten Personen sowie Musseen zu ermöglichen, indem Leihgaben an Museen stattfinden und in Zukunft Ausstellungen zum weitläufigen Thema kuratiert werden.
 

Krampen

Konvolut an Pionierkrampen britischer Herkunft mit verschiedenen Herstellercodes und unterschiedlichen Baujahren. Insgesamt 29 Stück - ungebraucht.

diverse Motoren

Motoren und Generatoren der
  • Wehrmacht
  • Luftwaffe
  • Marine

Marken ua.: TKW, AutoUnion, Ilo, Bräuer, BMW, Sachs

Deutscher Stahlhelm - M42

Deutscher Stahlhelm aus zweitem Weltkrieg, der in der Nachkriegszeit für das Baugewerbe umgearbeitet wurde.

Letztes Bild zeigt einen gut erhaltenen deutschen Stahlhelm (M35) zum Vergleich des Mörtelschöpfers, ein schönes Beispiel zur Rüstungkonversion. 

Einheitsfahrgestell A2

Zweichachsiges Einheitsfahrgestell A2. Als Zugmittel wurden Radschlepper oder mittelschwere LKW verwendet. Der im Auftrag des Reichsluftfahrtsministeriums entwickelte Anhänger kam mit verschiedenen Aufbauten zum Einsatz in der Luftwaffe, Marine und im Heer. Herstellercode: FDH.

Sturmboot-Anhänger (Sd. Ah. 108)

Anhänger für Pionier-Sturmboot Typ Sd. Ah. 108. Der zweiachsige Sonderanhänger mit Fahrgestellrahmen und Stahlrohrdeichsel mit Zugöse wurde ab 1940 als Transport für das Pionier-Sturmboot 39 mit dazugehörigen Bootsmotoren an die Wehrmacht ausgeliefert. Der sich in unserer Sammlung befindliche Sturmbootanhänger wurde 1944 von der Deutschen Luftwaffe auf Plateauanhänger umgebaut und diente zum Transport von Flakmunition im Raum Linz und Linz-Hörsching. Nach dem Krieg wurde er nur mehr landwirtschaftlich genutzt und diente hauptsächlich als Universalanhänger bei einem Bauern, wo er 2009 ausgemustert wurde und in unsere Sammlung überging.

Leichter Wehrmachtsfeldwagen

Dieser Wagen war im Nibelungenwerk St. Valentin im Einsatz und wurde mit bekannten Scheibenrädern des Kraftradanhängers gebaut und fand Verwendung für die Zündapp KS 750, BMW R75 oder das deutsche Kettenkrad Typ HK 101.

Feldwagen 1. und 2. Weltkrieg

Wurde von der deutschen Wehrmacht 1945 nach der Kapitulation in Kefermarkt zurückgelassen, wo er in landwirtschaftlichen Besitz überging und bis 1964 verwendet wurde. Bitte um Auskunft, wenn jemand Näheres zu diesem Wagen oder diesen Rädern sagen kann.

Bäuerlicher Langholzwagen auf Kettenlaufrädern

Die auf diesem landwirtschaftlichen Anhänger montierten Räder stammen von einem Halbkettenfahrzeug und einem Panzer, und wurden lange nach dem Krieg bis 2016 verwendet. Herkunft der Räder: vermutlich Kettenkrad und Panzer 4.

Heereshandwagen und Ponywagen

Der Heereshandwagen stammt aus dem Großraum Linz. Nach der deutschen Kapitulation wurde er von Bauern requiriert und bis 1989 verwendet. Der Ponywagen auf Kettenkradrädern stammt aus Lengenfeld bei Krems und wurde bis 2008 als Ponywagen verwendet. Hinweise zu den möglichen Herstellern werden erbeten.

Fahrgestell von Wehrmachtsanhänger

Vermutlich ein Prototyp aus dem Jahr 1945.

Räder und Reifen

Sammlung von Kromagfelgen und Kronprinzfelgen

Alle Reifen, die auf keinem landwirtschaftlichen Anhänger montiert sind, stehen zum Tausch oder Verkauf.

Die ersten 3 Fotos sind Achsen und Federeinheiten einer 3,7-cm-PaK 36 (einer Panzerabwehrkanone). Diese wurden nach dem Krieg für einen landwirtschaftlichen Anhänger verwendete. Sammlung EAW bekam sie von einem Bauern, der sie als deutsche PaK-Achse zuordnen konnte.

Kettenlaufräder Tiger-Panzer

Kettenlaufräder für Panzer-Kampfwagen Tiger, Jagdtiger, Königstiger, Panther, Panzer-Bergewagen "Bergepanther", Panzerjäger Panther "Jagdpanther".

Trinkwassertank des Deutschen Afrikakorps

Dieser Trinkwassertransporttank der Luftwaffe des Afrikakorps diente zum Befüllen der 20-l-Trinkwasserkanister und wurde vermutlich mit der Messerschmidt Me 323, Junckers Ju 52 (Tante Ju), Henkel He 111, Dornier oder Savoia-Marchetti S.M.82 in Rommels Armee in Nordafrika verwendet. Generalfeldmarschall Erwin Rommel, der „Wüstenfuchs“, schickte den Tank gefüllt mit Wein als Geschenk an die Kriegsschule der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, deren Kommandeur er vormals war. Der Trinkwassertank wurde bei einem der zahlreichen Bomberangriffe beschädigt. Nach Kriegsende erwarb ihn ein Weinbauer aus dem Weinviertel, um ihn als Weintank zu verwenden. 1964 waren noch die Truppenkennzeichen sowie die Inschrift „Eig. Gfm. Rommel“ erkennbar. Der Tank ging in den Besitz der Neffen des Weinbauern über, die ihn als „Rommeltank“ bezeichneten. Bitte um Kontaktaufnahme, falls jemand zusätzliche Informationen oder Fotos zu diesem Objekt besitzt. Außerdem ist dieses Objekt eventuell zu tauschen oder zu verkaufen.

Weinpumpe

Aufgebaut auf Laufrädern eines deutschen Halbkettenfahrzeugs (Sonderkraftfahrzeugs) der Deutschen Wehrmacht. Die Pumpe auf Laufrädern stammt aus Rohrendorf bei Krems. In den Nachkriegsjahren ließ ein berühmter Winzer die Weinpumpe auf Laufräder montieren, die aus einem liegengebliebenen Wehrmachtsfahrzeug gewonnen wurden.

Laufrad von einer FLAK / BAK oder Artillerie

Bitte um Kontaktaufnahme, wenn jemand Informationen zu diesem Objekt hat.

Druchmesser 120cm
Gewicht 240kg
Breite 20cm

Schweißerwagen

Ein schönes Objekt um die Rüstungskonversion darzustellen.

Mit diesem Schweißerwagen wurden Gas und Sauerstoff auf Baustellen oder auch Werkstätten transportiert wurden. Die Räder stammen von einem deutschen Halbkettenfahrzeug.

Lichtmaschine von Panzermotor Maybach HL 230/210

Die zwei Lichtmaschinen stammen vermutlich von einem Jagdpanzer 38 (Hetzer) der Division Großdeutschland, die in der Nähe von Enns liegengeblieben sind. Nach Kriegsende wurden die Lichtmaschinen von einem Landwirtschaftsmechaniker ausgebaut und zum Lichtschweißen verwendet. Eine der beiden Lichtmaschinen wird zum Tausch oder Verkauf angeboten.

Wasserkanister, Treibstoffkanister, Treibstofffässer, Munitionskisten, Minenkisten

Tausch- oder Verkaufsobjekte. Erbeutete Wehrmachts-Wasserkanister wurden wegen ihrer Qualität in Nordafrika auch gerne von der SAS (Special Air Service) verwendet.

Luftwaffen Kübelpumpe

Diese Kübelpumpe diente nach dem Krieg in einer Landwirtschaft als Universalpumpe.

Napoleonischer Mörser

Diente bei der Grande Armée als Mörser für Apotheker und Küchenpersonal. Blieb bei dem Rückzug der Grand Armée im Waldviertel zurück, wo er von Bauern als Mörser für Mohn, Getreide und andere Lebensmittel eingesetzt.

Der Mörser ist mit 1798 datiert. Vermutlich liegt das Grand Armée Wappen als Prägung zwischen der Jahreszahl.

2013 ging er als Spende in die Sammlung EAW über.

Die Weitergabe an ein Museum als Dauerleihgabe wird angestrebt.

Pionierwinde leicht

Die Pionierwinde blieb bei einem Pionierzug im Waldviertel 1945 liegen.

Waage auf Rädern - Erster Weltkrieg

Diese Waage diente Requirierungseinheiten des österreichischem Miltiärs im Ersten Weltkrieg als fahrbare Waage.

Borduhr Messerschmitt

Diese Borduhr wurde in Sonderkraftfahrzeugen der Wehrmacht verbaut, unter anderem im Kübelwagen (Sonderkraftfahrzeug 9) oder Schwimmwagen (Volkswagen Typ 166). Zu Kriegsende war diese Borduhr in einer liegengebliebenen ME 109 verbaut.

Handwagen

Geschoßwagen stammt vermutlich von einer Festung, eventuell Isonzofront. Genau Herkunft unbekannt. Bitte um Auskunft, falls jemand Informationen zum Objekt hat.

Handwagen mit Spritkanister

Ist beim Rückzug der deutschen Infanterie im Raum Heidenreichstein liegengeblieben und wurde danach landwirtschaftlich um Milchkannen zu transportieren verwendet.

Genauer Zweck und Herkunft unbekannt. Bitte um Zusendung etwaiger Informationen.